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Lancair IV-P (ICAO: LNP4)
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Programmiert von: Orbx
Die Lancair IV-P wurde von Lance Neibauer (USA) in den 90er Jahren entwickelt und gebaut. Das Vorgängerflugzeug war die Lancer 200. Der Name und auch der Firmenname wurde später in Lancair geändert, da "Lancer" mit Piper kollidierte. Die Lancair IV-P wurde von Grund auf in Kohlefaser-Verbundbauweise entwickelt. Das Ziel war klar: Es sollte ein schnelles und sicheres Flugzeug werden. Und es sollte als Bausatz und als Fertigflugzeug vertrieben werden. Beides ist Lancair gelungen. Bei der Entwicklung des Flugzeugs wurden moderne Computerverfahren, wie die "Finite Elemente Methode" (FEM) angewandt. Bei der FEM werden die Materialbelastungen sehr genau am Computer simuliert. Das Bauteil (z.B. Die Flügel) wird in kleine und gleiche (finite) Elemente unterteilt. Jedes dieser (sehr vielen) Elemente bekommt die Eigenschaften des Materials und wechselwirkt mit allen Nachbarelementen. So können am Computer alle erdenklichen Belastungen und die Auswirkungen auf das Bauteil getestet werden. Dieses Flugzeug ist eines der sichersten und trotzdem schnellen und leistungsfähigen Flugzeuge geworden. Das bestätigen durchweg die vielen Eigentümer der Lancair IV-P. Es hat eine 4 sitzige Druckkabine, die es ermöglicht auch in 25000 ft ohne Sauerstoffmaske zu fliegen. Es besitzt einen turbogeladenen Continental TSIO-550 Motor mit 350 PS. 75% Leistung können so konstant bis in 25000 ft Höhe abgerufen werden. Die maximalen G-Kräfte bewegen sich im Bereich von -4,4 bis +2,2 G. Die Lancair IV-P kostet als Bausatz ca. 130.000 $ und als Fertigflugzeug je nach Ausstattung zwischen 350.000 und 550.000 $. In der Simulation ist sie natürlich nicht ganz so teuer. Im Aerosoft Shop ab Ende Dezember als Box für ca. 36 € oder als Download über die ORBX Seite (siehe "Links"). ORBX ist ja bekannt für die sehr guten FTX Szenerien (Australien, Nordamerika...). Dieses erste Flugzeug reiht sich nahtlos ein. Die Qualität ist einfach nur als sehr gut zu bezeichnen. In der ersten Version (1.0) war es noch etwas schwierig, die wichtigen Instrumente abzulesen. Dies wurde aber sehr schnell mit einem Patch auf die Version 1.1 behoben. ORBX hat für die Entwicklung dieser Simulation (von der ersten Idee bis zum Release) ca. 2 Jahre benötigt. Es gab ja nichts Vergleichbares. Alles musste neu programmiert werden... Die Flugdynamik wurde von Alexander M. Metzger programmiert. Ich fliege diese Maschine sehr gern und habe noch keinen ernsthaften Mangel entdecken können. Man sollte allerdings, wie bei den anderen guten Flugzeugen auch, das Handbuch lesen. Diese Simulation hat wie die reale Lancair ihre Eigenheiten. Fliegt man sie nicht anständig, dann wird sie "giftig". Mal sehen, was ORBX als nächstes herausbringt... In diesem Sinne Viel Spaß mit der Lancair IV-P. Heinz Flichtbeil, 8.12.2010 |
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